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Schüler erhalten die „Lizenz zum Denken“

Die Realschüler der Gemeinschaftsschule Graf Soden haben am Freitagabend im Graf-Zeppelin-Huas ihren Abschlussball gefeiert. Mit viel Witz führten die Schülersprecherin Bich-Thi Nguyen Than, Christian Leber und Malik Tepes durch den Abend, begleitet wurde das Programm außerdem von der Schulband „Beats of Soden“.

Unter dem Motto „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“, verabschiedete zuallererst Schulleiterin Iris Engelmann die Zehntklässler und blickte zurück auf sechs gemeinsame Schuljahre an der Graf-Soden-Schule. Nun haben die Schüler ein wichtiges Ziel erreicht haben: die mittlere Reife. Engelmann hat die Zeit, die dafür nötig war, einmal überschlagen. Die Schüler haben etwa 6000 Stunden in der Schule verbracht – Hausaufgaben und die Vorbereitung auf Klassenarbeiten nicht miteingerechnet.

Insgesamt 20 Schüler haben die Realschule mit einem Schnitt besser als 2,0 abgeschlossen und erhielten einen Preis, zwölf Schüler konnten einen Durchschnitt von mindestens 2,4 erreichen und erhielten dafür eine Belobigung. Besonders herausragend waren hierbei mit einem 1,1-Notendurchschnitt Bich-Thi Nguyen Thanh und Simone Wiegert. Außerdem vergab die Schule weitere 50 Anerkennungsurkunden für besonderes Engagement außerhalb des Unterrichts. Für vier besonders gute und engagierte Französisch-Schülerinnen gab es ein kleines Präsent und eine Urkunde von der deutsch-französischen Gesellschaft, überreicht von Ulrike Müller von Kralik. Diese Auszeichnung sei etwas ganz Besonderes und sehr bedeutend für die Schüler. Auch die Elternbeiratsvorsitzenden Karina Fischer und Sandra Kestel verabschiedeten die Realschüler und erinnerten daran, dass das Abschlusszeugnis als „Lizenz zum Denken“ auch mit viel Verantwortung und Vernunft verbunden sei, die die Jugendlichen nun für sich selbst und ihr eigenes Leben übernehmen müssten.

Schülersprecherin Bich-Thi Nguyen Thanh wandte sich in ihren Abschiedsworten besonders an die Mitschüler und Lehrer und betonte, dass die Zeit an der Graf-Soden-Schule für sie mehr als nur Schule gewesen sei, durch Freundschaften, die sie knüpfen konnte und gute persönliche Verhältnisse zu den Lehrern. Auch während den Prüfungsphasen wären die Lehrer immer für die Schüler dagewesen und hätten sie so gut wie es eben ging unterstützt. „Die Graf-Soden-Schule war für mich ein zweites Zuhause.“, sagt sie. Im Anschluss gab es von jeder der drei Abschlussklassen einen kleinen Beitrag und Abschiedsworte der Schüler und Klassenlehrer. Die Schüler sangen im Chor ein Lied, sagten ein Gedicht über die Schulzeit auf, blickten in Präsentationen auf den Schulalltag zurück und zeigten Klassenbucheinträge, die sich im Laufe der Jahre angesammelt hatten. Dann wurden zum Abschluss die Klassenlehrer beschenkt: eine Karte für ein Konzert von Ed Sheeran, Nervennahrung für das Lehrerzimmer und für Konrektor Ingo Droste gab es sogar eine Shisha von seinen Schülern.

Nach dem gemeinsamen Essen wurden die Zeugnisse ausgegeben und die Schüler konnten ihren Realschulabschluss gebührend feiern.
 

Schwäbische Zeitung, Johanna Muro, 12.7.18, https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/friedrichshafen_artikel,-schüler-erhalten-die-lizenz-zum-denken-_arid,10900952.html

Neue Erkenntnisse rund um das Thema Bewerbung durch den Aktionstag an der GGS

Am 15. Juni 2018 fand der Aktionstag mit dem Titel „Dein Start in die Berufswelt“ statt. Der Aktionstag ist ein Zusatzangebot des Projekts „Berufswahlkompass Metall“, das vom BBQ Berufliche Bildung gGmbH  Hanim Heim organisiert wird. Die BBQ Berufliche Bildung ist eine Gesellschaft des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. und ist ein gemeinnütziger Bildungsträger.

Der Aktionstag kam aufgrund von Rückmeldungen der Firmen zustande, da viele Firmen bemängeln, dass Schüler obwohl sie gute Noten und einen guten Einstellungstest hinter sich haben, schlecht vorbereitet in das Vorstellungsgespräch kommen. 

Durch den Aktionstag sollen Unsicherheiten bei den Schülern abgebaut werden und ihnen verdeutlicht werden, aus welchen Teilen ein Bewerbungsprozess besteht. Deshalb lernen die Schüler direkt von Experten der Projektpartner der Schule. In Klassen durchliefen die Schüler zum einen das Seminar „Knigge“ und zum anderen das Seminar „Einstellungstest“. Im Knigge-Seminar zeigte Frau Laudon vom BBQ Berufliche Bildung gGmbH das ABC des Ersten Eindrucks beispielsweise welche Kleidung bei einem Vorstellungsgespräch erlaubt ist und welche nicht. Ein Tipp von ihr ist, dass man sich in der Kleidung wohl fühlen soll. Im Seminar „Einstellungstest“, welches Herr Kessler der Arbeitsagentur für Arbeit durchführte, wurde Fragen aus Einstellungstests durchgearbeitet. Dabei sind vor allem Allgemeinwissen und räumliches Vorstellungsvermögen wichtig.

 

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Prüfungsende: Realschüler atmen auf

Ende gut, alles gut? Mit dem Fach Deutsch stand am Donnerstag jedenfalls der Abschluss der schriftlichen Realschulabschlussprüfung auf dem Programm. Und die Erleichterung war groß – zum Beispiel auch in der Gemeinschaftsschule Graf Soden. Dort schwitzten 74 Zehntklässler von 8 bis 12 Uhr über Lyrik- oder Prosabeschreibungen, über einer Erörterung, in der es um den Umgang mit Flüchtlingen geht, oder einer Lektüre zum Thema Apartheid.

Ärger und Verwirrung hatte es im Vorfeld gegeben. Am 13. April wurde in einer Schule in Bad Urach ein – offenbar durch Fremdeinwirkung – vollständig geöffneter Umschlag mit beschädigtem Siegel entdeckt, in dem die Deutsch-Prüfungsaufgaben enthalten waren. Diese Lücke in der Sicherheitskette führte schließlich dazu, dass die für den 18. April angesetzte Prüfung um neun Tage verschoben werden musste – und die Prüfungsaufgaben zum Einsatz kamen, die eigentlich für die Nachprüfung vorgesehen waren.
 

 

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