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FG – CLUB EUROPA

„United Colors of Europe“

Seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 nimmt unsere Schule an dem Erasmus+ Projekt(„United Colours Of Europe“) teil. Unter der Leitung von Herrn Schwarz können Interessierte die damit verbundene Freizeitgruppe „Club Europa“ besuchen. Durch dieses Programm und die Teilnahme daran ergeben sich tolle Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler um mehr über Europa und das Zusammenleben der Europäer hautnah zu erfahren.

Dieses, von der Europäischen Union komplett finanzierte Programm ermöglicht es uns, Schüler und Lehrer mit Hilfe von Austauschprogrammen in Länder der EU zu schicken.

Die Schule wird mit unseren Partnerschulen in SchwedenMadeira(Portugal) und LaRéunion(Frankreich) diese Austauschprogramme über die nächsten zwei Schuljahre durchführen.

Im Rahmen der FG, aber auch ohne Teilnahme an der FG hat immer eine Auswahl an Schülern und Lehrern die Möglichkeit benannte Länder zu bereisen. Gereist wird in Kleingruppen von bis zu 8 Schülern und 2 begleitenden Lehrkräften für ca. 5-10 Tage.

Auch unsere Schule wird von den Projektpartnern besucht werden. Außerdem findet ggf. noch eine Reise ins EU-Parlament nach Brüssel statt.

Zu den Projektideen:

In der FG, aber auch im Fachunterricht möchten wir verschiedene Dinge realisieren um das Projekt erfolgreich zu gestalten. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist der interkulturelle Austausch, das Kennenlernen der Diversität Europas und neuer Länder und Kulturen. Netter Nebeneffekt ist die Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse, der richtige Umgang mit modernen Kommunikationsmedien und das Knüpfen von (vielleicht lebenslangen) Freundschaften mit Menschen aus aller Welt.

Das Ganze wollen wir erreichen, indem wir z.B. Videos drehen, in denen wir uns den Partnern vorstellen, Rezeptbücher unserer heimischen Lieblingsgerichte erstellen und mit den Partnern austauschen, verschiedene Kunstprojekte (Mail-Art, eine übergroße Europakarte basteln, etc.) realisieren oder einen gemeinsamen Song schreiben.

M. Schwarz

Boys‘ day

Boys‘ day an der Krankenpflegeschule Wangen

Jungs lernen den Pflegeberuf kennen

Wangen (mr) – Was macht ein Gesundheits- und Krankenpfleger eigentlich? Dieser Frage sind elf Jungen der Graf Soden Gemeinschaftsschule aus Friedrichshafen bei ihrem Besuch in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Westallgäu-Klinikum in Wangen auf den Grund gegangen. Im Rahmen der boys’day-Akademie haben die Realschüler einen Einblick in den vermeintlich typischen Frauenberuf bekommen. 

In den Räumen der Krankenpflegeschule Wangen hatten die Auszubildenden und ihre  Kursleiterin Antonia Bareth interessante und spannende Stationen zum Mitmachen organisiert, die die Tätigkeiten und das Berufsbild von Pflegefachkräften zeigen. Beim Reanimationstraining, Essen geben, Vitalzeichen messen oder Luftballon rasieren konnten die Realschüler unter Anleitung der angehenden Krankenpfleger den Pflegeberuf hautnah kennenlernen. „Es macht Spaß und ist ganz anders, als wir es uns vorgestellt hatten.“, erzählten die Schüler Dennis (14 Jahre) und Tobi (13 Jahre) nach den ersten Praktika.

Soziale, pflegerische oder erzieherische Berufe liegen bei männlichen Schülern nicht unbedingt auf den vorderen Rängen, wenn es um die Berufswahl geht. „Wir möchten, dass unsere Schüler auch diese Berufe kennenlernen und sie dafür begeistern“, so Ingo Droste, Projektleiter für den boys’day an der Graf Soden Schule. Wie in den letzten Jahren hatte er auch in diesem Jahr den Besuch organisiert. 

Dass der Pflegeberuf auch für Männer interessant ist, können die Auszubildenden Ferhad Jawish, Yannik Kirchmann und Onur-Burak Sen nur bestätigen. „Es gibt viele männliche Patienten - besonders die jüngeren – die sich lieber von einem anderen Mann pflegen lassen möchten“, erzählt Onur-Burak Sen. Einige Tätigkeiten im Pflegeberuf seien auch körperlich  sehr anstrengend. Da sei es auch gut, ein paar Männer auf Station zu haben. Für Onur-Burak Sen war schon lange klar, dass er einen sozialen Beruf ergreifen möchte.

An der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Wangen machen derzeit 15 Männer eine Ausbildung. Das entspricht einem Anteil von etwa 20 Prozent der Schüler. Insgesamt erfreut sich die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege großer Beliebtheit bei jungen Menschen. „Für Oktober 2019 konnten wir bereits alle Ausbildungsplätze belegen. Wir planen sogar noch vier Schulplätze aufzustocken auf 90“, berichtet Dorothee Maurer, Schulleiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Wangen.

 


Stimmen:

Abulfazl, 14 Jahre:

Der Tag war sehr interessant – besonders das Reanimationstraining. Das braucht man später ja auch für den Führerschein.
 

Arthur, 14 Jahre:

Der boys’day ist gut für unsere Schule. Ich finde es toll, dass man dadurch auch andere Berufe kennenlernt.
 

Lukas, 14 Jahre:

Bisher hätte ich es mir nicht vorstellen können in die Pflege zu gehen. Den Beruf finde ich aber sehr interessant.

 

 

 

TECademyPLUS geht in die zweite Runde

12 Jungingenieure der Gemeinschaftsschule Graf Soden erkunden in dem Projekt TECademyPLUSdie Welt der Arduino-Programmierung, der Industrie 4.0 sowie des autonomen Fahrens. Alles Schlagworte, die die Arbeitswelt von heute und morgen ausmachen.

Die Gemeinschaftsschule Graf Soden zählt zu einer der vier Pilotschulen in Baden-Württemberg, die an dem Projekt teilnehmen. Unterstützt wird die Schule dabei vom Kultusministerium und von der Kampagne „Südwestmetall macht Bildung“.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen Grundlagen in der Arduino-Programmierung. Matthias Redlinger, Lehrer der Graf Soden Schule, hat in einem Auswahlverfahren, interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler gewinnen können. Jede Woche stehen Programmierbefehle und Hardwarekomponenten auf dem Programm. Ziel ist es, die jungen Leute für die technischorientierten Berufs- und Ausbildungsfelder zu begeistern. 

In einer Projektwoche bei regionalen Partnern wie ifm, doubleSlash, Airbus, Elektronikschule Tettnang und dem IWT mit der DHBW wird hautnah über die Zukunftsfelder informiert. So bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die Lernfabrik 4.0, in die Mobilität von morgen sowie in die Karrierechancen in diesen Bereichen.

Das Pilotprojekt ist auf zwei Jahre konzipiert. Danach soll eine Handreichung und Empfehlungen für die Umsetzung für andere Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg bereitgestellt werden.