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Prüfungsende: Realschüler atmen auf

Ende gut, alles gut? Mit dem Fach Deutsch stand am Donnerstag jedenfalls der Abschluss der schriftlichen Realschulabschlussprüfung auf dem Programm. Und die Erleichterung war groß – zum Beispiel auch in der Gemeinschaftsschule Graf Soden. Dort schwitzten 74 Zehntklässler von 8 bis 12 Uhr über Lyrik- oder Prosabeschreibungen, über einer Erörterung, in der es um den Umgang mit Flüchtlingen geht, oder einer Lektüre zum Thema Apartheid.

Ärger und Verwirrung hatte es im Vorfeld gegeben. Am 13. April wurde in einer Schule in Bad Urach ein – offenbar durch Fremdeinwirkung – vollständig geöffneter Umschlag mit beschädigtem Siegel entdeckt, in dem die Deutsch-Prüfungsaufgaben enthalten waren. Diese Lücke in der Sicherheitskette führte schließlich dazu, dass die für den 18. April angesetzte Prüfung um neun Tage verschoben werden musste – und die Prüfungsaufgaben zum Einsatz kamen, die eigentlich für die Nachprüfung vorgesehen waren.
 

 

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1. Interkulturelles Fußballturnier der Häfler Schulen

Zum ersten Mal fand dieses Jahr das Interkulturelle Fußballturnier der Häfler Schulen in der Bodenseehalle statt. Ziel dessen war es, nicht mit einer festen Mannschaft anzutreten, sondern alle Teilnehmer durcheinander zu würfeln und so neue Teams zu bilden. So konnten die Kinder durch das gemeinsame Sporterlebnis neue Kontakte knüpfen. Schüler aus unseren 7. und 8. Klassen haben das Turnier und die Idee begeistert aufgenommen und wir hoffen, dass wir das nächste Jahr wieder daran teilnehmen dürfen.

Versprecher sind gar nicht so schlimm

Die Gemeinschaftsschule Graf-Soden war am Montag Gastgeber des „Vorlesewettbewerbs Französisch“, veranstaltet in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft. Hier traten Schüler der neunten und zehnten Klasse der gastgebenden Schule und der neunten Klasse der St.-Elisabeth-Realschule trotz der bevorstehenden Prüfungsphase gegeneinander an.

Im ersten Durchlauf lasen die Teilnehmer Texte vor, die sie sich selbst ausgesucht haben. Es startete Nicola Geßler, gefolgt von Julia Rist, beide von der St.-Elisabeth-Realschule. Danach folgten die Gastgeber, vertreten von Madeleine Fischer und Justin Jambrec. In der zweiten Runde mussten die Schüler an einen unbekannten Text aus den „Lettres de mon moulin“, „die französische Muss-Lektüre“, ran.

Bei den Zehntklässlerinnen Ermira Memishi, Maëla Schmitt und Sumeya Wahl ging es nach demselben Schema zu. Da es sich bei Maëla Schmitt um eine Muttersprachlerin handelte, las sie zusätzlich das Gedicht „Chanson pour sauter à la corde“ von Anne Sylvestre vor.

Knappes Ergebnis beim französischen Lesewettbewerb

Bei den Neuntklässlern belegte Madeleine Fischer den ersten Platz, dann kamen Julia Rist, Justin Jambrec und Nicola Geßler. In der zehnten Klasse belegte Maëla Schmitt den ersten Platz, gefolgt von Sumeya Wahl und Ermira Memishi. Bei Letzteren fiel es der Jury sehr schwer, eine Wahl zu treffen.

Das Endergebnis lag sehr knapp beieinander, die Teilnehmerinnen hatten nur einen minimalen Unterschied in der Punktzahl. Vergeben wurden neben Urkunden, Gutscheine für den Europapark für Platz eins und zwei und Gutscheine für das hiesige Eiscafé Italia für die Platzierungen drei und vier.

 

 

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Schüler feilen an der beruflichen Zukunft

Feilen,messen, bohren: Mit viel Fingerspitzengefühl und Können haben 13 Mädchen der Graf-Soden-Gemeinschaftsschule am Berufswahlkompass Metall, einem Projekt metallverarbeitender Betriebe und der Wissenswerkstatt Friedrichshafen, teilgenommen. Dabei entstanden an nur drei Nachmittagen aus Aluminiumplatten schicke Spielbretter.

Wo liegen meine Stärken und Schwächen? Welche Berufe und Möglichkeiten gibt es im gewerblich-technischen Bereich? Wo finde ich einen Praktikumsplatz? Wie bewerbe ich mich richtig? Welcher Beruf könnte meinen Interessen entgegenkommen, könnte mir Spaß machen? Fragen, mit denen sich viele junge Menschen auseinandersetzen, und Fragen, die auch im Mittelpunkt des Projekts „Berufswahlkompass Metall“ stehen.

„Uns geht es um eine aktive Unterstützung im Hinblick auf eine realistische Berufswahl“, betont Hanim Heim im Bericht über den Berufswahlkompass an der Graf-Soden-Gemeinschaftsschule in Friedrichshafen. „Nicht nur Jungen sollen ihre positiven Einstiegschancen bei Metall- und Elektroberufen ausloten, auch Mädchen dürfen sich für Berufe mit technischem Hintergrund begeistern lassen“, heißt es weiter. Nicht zuletzt soll das Projekt falschen Berufswahlentscheidungen und damit auch kosten- und zeitintensiven Ausbildungsabbrüchen vorbeugen.

Quelle: https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/friedrichshafen_artikel,-schüler-feilen-an-der-beruflichen-zukunft-_arid,10818329.html
 
 
Foto: Südwestmetall