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Neue Erkenntnisse rund um das Thema Bewerbung durch den Aktionstag an der GGS

Am 15. Juni 2018 fand der Aktionstag mit dem Titel „Dein Start in die Berufswelt“ statt. Der Aktionstag ist ein Zusatzangebot des Projekts „Berufswahlkompass Metall“, das vom BBQ Berufliche Bildung gGmbH  Hanim Heim organisiert wird. Die BBQ Berufliche Bildung ist eine Gesellschaft des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. und ist ein gemeinnütziger Bildungsträger.

Der Aktionstag kam aufgrund von Rückmeldungen der Firmen zustande, da viele Firmen bemängeln, dass Schüler obwohl sie gute Noten und einen guten Einstellungstest hinter sich haben, schlecht vorbereitet in das Vorstellungsgespräch kommen. 

Durch den Aktionstag sollen Unsicherheiten bei den Schülern abgebaut werden und ihnen verdeutlicht werden, aus welchen Teilen ein Bewerbungsprozess besteht. Deshalb lernen die Schüler direkt von Experten der Projektpartner der Schule. In Klassen durchliefen die Schüler zum einen das Seminar „Knigge“ und zum anderen das Seminar „Einstellungstest“. Im Knigge-Seminar zeigte Frau Laudon vom BBQ Berufliche Bildung gGmbH das ABC des Ersten Eindrucks beispielsweise welche Kleidung bei einem Vorstellungsgespräch erlaubt ist und welche nicht. Ein Tipp von ihr ist, dass man sich in der Kleidung wohl fühlen soll. Im Seminar „Einstellungstest“, welches Herr Kessler der Arbeitsagentur für Arbeit durchführte, wurde Fragen aus Einstellungstests durchgearbeitet. Dabei sind vor allem Allgemeinwissen und räumliches Vorstellungsvermögen wichtig.

 

Die Klassen wurden in kleine Gruppen aufgeteilt, um dann das Seminar „Vorstellungsgespräch“ bei einem der Projektpartner durchzuführen. In diesem Herr Hanser der MTU- Rolls Royce verdeutlichte den Schüler, was alles in eine Bewerbung gehört. Wichtig dabei ist aus seiner Sicht, dass man in das Anschreiben schreibt, warum genau man diese Unternehmen gut findet und rät davon ab vorgefertigte Bewerbungsanschreiben aus dem Internet zu nehmen, da Personaler genau wissen, wenn das der Fall ist. 

Einen wichtigen Tipp, den er für das Vorstellungsgespräch hat, ist, dass man sich auf keinen Fall verstellen soll, sondern authentisch auftreten soll. Herr Schwarz vom Stadtwerk am See zeigte den Schülern anhand eines fiktiven Vorstellungsgesprächs, welche Fragen auf einen zukommen. Das allerwichtigste für ein Vorstellungsgespräch aus seiner Sicht ist eine gute Vorbereitung. „Ohne gute Vorbereitung, könnt ihr direkt wieder gehen!“, sagt er. Zudem muss man den Personalern vermitteln, dass man genau diese Ausbildung machen möchte und keine andere. Frau Forderkunz von der IFM lies die Schüler eine Selbstpräsentation vorbereiten und vortragen. Auch Frau Forderkunz  machte den Schülern klar, dass die Schüler in einem Vorstellungsgespräch unbedingt vermitteln müssen, warum gerade diese Ausbildung. Sie sagte auch: „Jeder ist ein wenig nervös im Vorstellungsgespräch. Das ist ganz normal.“ Der Ausbildungsleiter Herr Kleber der ZF erarbeitete mit den Schülern zusammen ein gutes Fundament, damit das Vorstellungsgespräch gelingt. Dazu gehört das Wissen über den Ausbildungsberuf, über das Unternehmen und mehr. „Je mehr man weiß, desto besser auch für einen selbst“, sagte er. Man soll sich sehr gut informieren und recherchieren, welche Berufe es gibt, damit man keine falsche Entscheidung bei der Berufswahl trifft. Er erläuterte auch, dass man immer einen Plan B haben sollte.

Die Schüler waren bei den Seminaren interessiert dabei und stellten einige Fragen. Ein Schüler sagte: „Der Tag half mir, damit ich jetzt weiß wie ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten muss.“ Ein weiterer Schüler merkte an, dass er sich nicht bewusst war, dass ein Personaler solche Fragen stellen würde. Insgesamt war es ein informativer und hilfreicher Tag für die Schüler.